06.10.2018 |  Darßer Arche Wieck

Deutscher Naturfilmpreis: Die Gewinner

Die Deutsche NaturfilmStiftung hat am 6.Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme verliehen. Die fünf Gewinner erhalten bei der feierlichen Verleihung Preise, die mit insgesamt 21000 Euro dotiert sind.

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Die Deutsche NaturfilmStiftung hat am 6.Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme verliehen. Die fünf Gewinner erhalten bei der feierlichen Verleihung Preise, die mit insgesamt 21000 Euro dotiert sind.

Wieck a. Darß, 06.10.2018. Die besten Naturfilme 2018 stehen nun fest: Im Rahmen des Darßer Naturfilmfestivals hat die Jury aus der großen Anzahl der eingereichten Filme die herausragendsten Arbeiten ausgewählt und die Filmschaffenden mit dem Deutschen Naturfilmpreis gewürdigt. Auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst treffen sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 5000 Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zum „Branchengipfel“ der Naturfilmer.

Die Verleihung des Preises im Nationalparkzentrum Darßer Arche in Wieck bildet den Höhepunkt des Festivals. Traditionell wird der Preis in fünf Kategorien vergeben. Die Preisträger des Deutschen Naturfilmpreises 2018 sind:

Bester Film Wildnis Natur: „Magie der Fjorde“, Regie: Jan Haft

Bester Film Mensch und Natur: „Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie“, Regie: Johan von Mirbach

Jury-Preise für herausragende Leistungen:

Für das beste Tierverhalten: „Überraschungseier – Neues von Kuckuck und Co.“, Regie: Volker Arzt und Angelika Sigl, Drehregie: Dietmar Nill und Roland Gockel

Für die beste Story: „Arctic Wolves – Ghosts of the Arctic“, Regie: Oliver Goetzl

Für die beste Visualisierung: „Terra X – Unsere Wälder“, Regie: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Preis der Kinderjury: „Magie der Fjorde“, Regie: Jan Haft

Publikumspreis: "360° GEO Reportage: Der Lachszähler von Kanada", Regie: Rosie Koch und Roland Gockel  

In der Kategorie Wildnis Natur würdigt die Jury den Film, der auf beeindruckendste Weise die Schönheit der Natur zeigt und gleichzeitig Einblick in ihre wundersamen Prozesse gewährt. Jan Haft ist für seinen Dokumentarfilm „Magie der Fjorde“ ins eiskalte Wasser der norwegischen Fjorde hinabgestiegen und konnte dort Tiere vor die Linse bekommen, die sonst nur in der Tiefsee zu finden sind. Die Jury war überzeugt von den faszinierenden Bildern, der ungewöhnlichen Perspektive und einem unkonventionellem Musik- und Soundkonzept. Von der makroskopischen Unterwasserwelt in den Tiefen der Fjorde bis hin zur kosmischen Weite der Polarlichter fügen sich die Bilder zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammen. Ein Film sei magisch wie sein Titel. Der Preis in dieser Kategorie ist mit 7500 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern dotiert. Den Preis Mensch und Natur erhält der Film, der das häufig konfliktreiche Verhältnis zwischen Mensch und Natur auf eindrucksvollste Art darstellt und dabei gesellschaftliche oder ökologische Zusammenhänge beleuchtet. Der Dokumentarfilmer Johan von Mirbach deckt mit dem spannenden Film „Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie“ auf, dass dem Ölkonzern Exxon bereits 1958 Hinweise über die Erwärmungswirkung von CO2-Abgasen vorlagen. Für die Jury behandelt der Film ein Thema von globaler Relevanz und höchster Aktualität. Der Preis in dieser Kategorie ist ebenfalls mit 7500 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern dotiert. Die Gewinner der Jurypreise für herausragende Leistungen erhalten insgesamt 4000 Euro, die Gewinner des Preises der Kinderjury und der Publikumswahl jeweils 1000 Euro. Zudem wird auf dem Festival auch der Favorit des Publikums gekürt.Die Jury bestand in diesem Jahr aus dem Biologen und Botanikprofessor Hans Dieter Knapp, der Videoeditorin und Dokumentarfilmerin Maria Hemmleb, der ZDF-Redakteurin Margrit Lenssen, der Biologin und Filmproduzentin Dr. Petra Löttker sowie dem Naturfilmer Yann Sochaczewski.

Den Deutschen Naturfilmpreis verleiht die Stiftung bereits seit 2008 im Rahmen des Naturfilmfestivals. Die Ehrung für Filmschaffende hat das Ziel, das Genre Naturfilm für Macher, Sender, das Publikum, aber auch für Naturschutz und Politik zugänglicher zu machen. Denn es ist ein Verdienst der Naturfilmer, bedrohte Tierarten und Naturräume in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen und Interesse für sie zu wecken. Aus diesem Grund will die Deutsche NaturfilmStiftung Filmemacher würdigen und gleichzeitig eine Plattform und Unterstützung für ihre oft schwierige und mit erheblichem Aufwand verbundene Arbeit bieten. Zusätzlich geht es der Stiftung darum, die Qualität von Naturfilmen zu fördern, die sowohl mit Schönheit begeistern, als auch Wissen vermitteln und Zusammenhänge erklären sollen – damit Menschen sehen, wie der Hase läuft. Gegründet wurde sie von der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft. Partner des Deutschen Naturfilmpreises sind unter anderem das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Gemeinden der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und der NDR. 

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01.10.2018 |  Ostseebad Prerow

Naturfilmfestival startet mit Weltpremiere

NDR Spezial läutet diesjährigen Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis ein.

Ostseebad Prerow. Im Kulturkaten „Kiek In“ in Prerow werden am Mittwoch, den 03. Oktober um 14:00 Uhr in Kooperation mit dem Medienpartner NDR die diesjährigen...

NDR Spezial läutet diesjährigen Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis ein.

Ostseebad Prerow. Im Kulturkaten „Kiek In“ in Prerow werden am Mittwoch, den 03. Oktober um 14:00 Uhr in Kooperation mit dem Medienpartner NDR die diesjährigen Eröffnungsfilme präsentiert. „Der alte Förster und das wilde Borstenvieh“ aus der NDR NaturNah-Redaktion erzählt die Geschichte eines Försters und seiner Liebe zu den Tieren. Im Anschluss präsentieren die Filmemacher Jens Westphalen und Thoralf Grospitz die Weltpremiere „Elefanten hautnah – Giganten mit Gefühl“ – eine NDR Naturfilm-Dokumentation über das Leben der Afrikanischen Elefanten in Botswana.

Schon am Dienstagabend können Naturdoku-Fans aus Deutschland einen ganz besonderen Abend erleben. Beim großen Pre-Opening im Ozeaneum Stralsund wirft die aktuelle Netflix- Produktion „Chasing Coral“ einen Blick auf die aktuelle Situation der Korallenriffe dieser Welt. Im Internationalen Jahr des Riffs, möchte die Veranstaltung auf die Schönheit und Verletzlichkeit der Korallen aufmerksam machen.

An den folgenden fünf Festivaltagen steht der Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis im Fokus. Bewegende und faszinierende Geschichten unserer Erde werden auch dieses Jahr wieder mehrere tausend Besucher vor der Kinoleinwand begeistern. Im Anschluss an die Vorführungen erfahren die Festivalbesucher in moderierten Filmgesprächen mehr über die Arbeit der Filmemacher. Neben filmischen Highlights stehen auch Fotoausstellungen, Multivisionsshows, Diskussionsforen und Naturerlebnisexkursionen auf dem Programm.

Der Deutsche Naturfilmpreis wird seit 2008 auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst verliehen. Schirmherrin ist die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig. Die Preise sind mit insgesamt 21.000 € dotiert. Neben den Jury-Preisen stimmt auch das Publikum über ihren Favoriten ab. Die Preisverleihung findet am Abend des 06. Oktobers statt.

Veranstalter des Festivals ist die Deutsche NaturfilmStiftung, die 2017 vom Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft und der Deutschen Wildtier Stiftung gegründet wurde. Partner sind u. a. das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Darß-Gemeinden. Medienpartner der NDR und die Ostsee Zeitung.

 

 

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21.09.2018 |  Wieck a. Darß

Die Wiese im Festival-Fokus

Die Deutsche NaturfilmStiftung und die Deutsche Wildtier Stiftung setzen sich für den Lebensraum Wiese ein.

Das vom 03. bis 07. Oktober stattfindende Darßer NaturfilmFestival stellt in diesem Jahr verschiedene Graslandformen wie Prärien,...

Die Deutsche NaturfilmStiftung und die Deutsche Wildtier Stiftung setzen sich für den Lebensraum Wiese ein.

Das vom 03. bis 07. Oktober stattfindende Darßer NaturfilmFestival stellt in diesem Jahr verschiedene Graslandformen wie Prärien, Steppen, Savannen und auch unsere heimischen Wiesen in den Mittelpunkt.

Weite Teile unserer Erde werden von dem Ökosystem Grasland beherrscht. Wie der Name schon sagt, werden diese Lebensräume durch ein hohes Vorkommen an Gräsern (Poaceae) geprägt. Bäume fehlen meist ganz oder spielen lediglich eine untergeordnete Rolle. Unterschiedliche natürliche Graslandtypen sind auf der Erde zu finden.

Diese Vielfalt greift die Deutsche NaturfilmStiftung als Veranstalter des Festivals in der Sektion „Tiefgang“ auf. Die dort gezeigten Naturdokumentationen spielen in der Prärie South Dakotas, in den Savannen Tansanias – aber auch auf unseren heimischen Wiesen. Die verschiedenen Schauplätze der Filme zeigen die unterschiedlichen Ausprägungen, die das Ökosystem Grasland annehmen kann und die damit zusammenhängende Artenvielfalt, die es beherbergt. Bisons, Präriehunde, Löwen, Bienen, Storche - so unterschiedlich die Tiere auch sein mögen - ihr Lebensraum ist ähnlich. Doch nicht nur schöne Natur- und Tieraufnahmen stehen im Fokus der Dokumentationen. Es werden auch Veränderungen gezeigt, die diese Vegetationsform im Laufe der Menschheitsgeschichte erfahren hat.

Um auf die Bedrohung unserer heimischen Wiesen aufmerksam zu machen, wird das Forum „Rettet die Wiesen“ veranstaltet. Dr. Andreas Kinser, stellvertretender Leiter Natur- und Artenschutz der Deutschen Wildtier Stiftung, stellt in einem Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit unsere heimischen Wiesen vor und geht mit besonderem Augenmerk auf den rasanten Wandel unserer Landschaft ein. Angesprochen wird dabei vor allem das Zurückgehen dieser „wilden“ Wiesenflächen aufgrund der Ausdehnung landwirtschaftlicher Nutzflächen sowie dem stetigen Wachstum der Städte. Es werden gedankliche Anregungen an das Publikum weitergegeben, welche Bedeutung unsere heimischen Wiesen für uns, die Tiere und unsere Erde haben und was sich ändern muss, damit dieses Ökosystem nicht mitsamt ihrer reichhaltigen Tierwelt verloren geht. Ergänzend dazu präsentiert die Deutsche Wildtier Stiftung die Ausstellung „Wiesen – Rangezoomt“ von Hermann Hirsch. Der mit nur 19 Jahren zum „Naturfotografen des Jahres“ gekürte Dortmunder präsentiert dort mit seinen Aufnahmen die Vielfalt und Schönheit der Natur.

Auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst treffen sich jedes Jahr Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zu Filmvorführungen, Diskussionsrunden und einem bunten Programm rund um den Naturfilm. Jedes Jahr werden bewegende Geschichten und ästhetische Bilder unserer Erde gezeigt. Die 12 für den Deutschen NaturfilmPreis nominierten Filme stehen dabei im Mittelpunkt. Die Preisverleihung finde am 06. Oktober 2018 in Wieck a. Darß statt. Präsentiert wird das Festival vom Land Mecklenburg-Vorpommern, den Darß-Gemeinden und der Deutschen Wildtier Stiftung. Medienpartner sind der NDR und die Ostsee Zeitung.

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07.08.2018 |  Wieck a. Darß

Abenteuer NaturfilmCamp

Vom 13. bis 17. August 2018 findet das 5. Jugend NaturfilmCamp statt. Auf dem Darß produzieren die jungen Teilnehmer ihren eigenen Naturfilm und zwar Schritt für Schritt - von der Idee bis zum fertigen Film.

Wieck a. Darß, 07.08.2018. Die...

Vom 13. bis 17. August 2018 findet das 5. Jugend NaturfilmCamp statt. Auf dem Darß produzieren die jungen Teilnehmer ihren eigenen Naturfilm und zwar Schritt für Schritt - von der Idee bis zum fertigen Film.

Wieck a. Darß, 07.08.2018. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren werden im Jugend NaturfilmCamp den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit der Filmkamera erkunden und ihre Entdeckungen in Kurzfilmen festhalten. Während des fünftägigen Camps sammeln die Nachwuchsfilmemacher ihre ersten Erfahrungen mit Drehbüchern, Kamera-, Ton- und Schnitttechnik. Sie lernen detailgetreu zu beobachten, die Besonderheiten der Natur zu erkennen und alles in kleinen Geschichten verpackt filmisch zu erzählen.

#Mit Fahrrädern geht es zu den selbst gewählten Drehorten im Darß-Wald, an den Weststrand oder die Boddenküste. Betreut werden sie dabei von Medienpädagogen aus dem Filmbüro M-V und Umweltpädagogen aus dem Nationalparkamt. „Es ist immer wieder sehr schön zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder und Jugendlichen an die Filmarbeit herangehen. Mit dem Handy hat fast jeder schon einmal einen kleinen Film gemacht, aber mit professionellem Equipment und dem Knowhow der Medienpädagogen ist das Camp etwas ganz besonderes.“ sagt die Campleiterin Annett Storm.

Übernachtet wird in eigenen Zelten auf dem Gelände der Jugendherberge Born-Ibenhorst. Zwischen den Naturfilmaktivitäten bleibt genügend Freizeit, um gemeinsam am Strand oder im Camp zu spielen und zu entspannen.

Veranstalter ist die Deutsche NaturfilmStiftung, die auch das Darßer NaturfilmFestival organisiert, Hauptsponsor die Flächenagentur MV. „Die Flächenagentur ist Naturschutz- Dienstleister und fördert das Jugend NaturfilmCamp von Anfang an. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt Kinder und Jugendliche auf ganz besondere Weise in Kontakt mit der Natur bringen können.“, sagt Björn Schwake, Geschäftsführer der Flächenagentur MV.

Die fertig produzierten Filme des Jugend NaturfilmCamps feiern am Samstag, dem 6. Oktober 2018 auf dem Darßer NaturfilmFestival, ihre Premiere. Die jungen Filmemacher können dabei sein und ihre Filme dem Publikum vorstellen.

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23.07.2018 |  Wieck a. Darß

Die Nominierungen stehen fest

Die Deutsche NaturfilmStiftung verleiht am 6. Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme – den Deutschen NaturfilmPreis. Die Jury hat nun 12 Kandidaten für die nächste Runde ausgewählt.

Wieck a. Darß, 23.7.2018. Bere...

Die Deutsche NaturfilmStiftung verleiht am 6. Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme – den Deutschen NaturfilmPreis. Die Jury hat nun 12 Kandidaten für die nächste Runde ausgewählt.

Wieck a. Darß, 23.7.2018. Bereits zum elften Mal wird die Deutsche NaturfilmStiftung die deutschlandweit höchstdotierte Auszeichnung für den besten Naturfilm vergeben. Aus der großen Anzahl der eingereichten Filme hat die Jury nun 12 Kandidaten ausgewählt, die auf dem Darßer NaturfilmFestival vom 3. bis 7. Oktober 2018 um die Preise konkurrieren werden.

Die Nominierten sind: Terra X – Unsere Wälder von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus; Der Lachszähler von Kanada von Rosie Koch; Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie von Johan von Mirbach; Wildes Deutschland – Das Erzgebirge von Uwe Müller; Überraschungseier – Neues von Kuckuck und Co. von Volker Arzt und Dietmar Nill; White Wolves – Ghosts of the Arctic von Oliver Goetzl; Auf der Jagd – Wem gehört die Natur? von Alice Agneskirchner; Die Hohe Tatra von Erik Baláž; Klimakiller Holzkohle von Johannes Bünger und Vivien Pieper; Der Kleine Panda von Axel Gebauer; Auf Wiedersehen Eisbär – Mein Leben auf Spitzbergen von Asgeir Helgestad sowie Magie der Fjorde von Jan Haft.

Traditionell wird der Preis in fünf Kategorien vergeben, deren Einzelpreise mit insgesamt 21000 Euro dotiert sind. Die beiden Kategorien für die Hauptpreise heißen Wildnis Natur und Mensch und Natur. Dann folgen Jury-Preise für herausragende Leistungen sowie eine Publikumswahl und der Preis der Kinderjury. In den beiden höchstdotierten Kategorien geht es der Stiftung darum, herausragende Naturfilme zu würdigen, die auf besonders beeindruckende Weise die Schönheit der Natur zeigen oder das häufig konfliktreiche Verhältnis zwischen Mensch und Natur beleuchten. Auf dem Wettbewerb können ausschließlich Filme antreten, für die zu mindestens 50 Prozent eine deutsche Produktionsfirma verantwortlich ist.

Die Jury besteht aus dem Biologen und Botanikprofessor Hans Dieter Knapp, der Videoeditorin und Dokumentarfilmerin Maria Hemmleb, der ZDF-Redakteurin Margrit Lenssen, der Biologin und Filmproduzentin Dr. Petra Löttker sowie dem Naturfilmer Yann Sochaczewski. Sie werden nun aus den 12 Kandidaten die Sieger ermitteln. Den Preis vergibt die Deutsche NaturfilmStiftung alljährlich im Rahmen des Darßer NaturfilmFestivals.

Auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst treffen sich auch in diesem Jahr wieder Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zu Filmvorführungen, Diskussionsrunden und einem bunten Programm rund um den Naturfilm. Die Preisverleihung für die Sieger wird am 6. Oktober in Wieck stattfinden. Die Stiftung verleiht bereits seit 2008 den Deutschen NaturfilmPreis, der inzwischen mehr als 4500 film-und naturbegeisterte Besucher aus allen Teilen Deutschlands an die Ostseeküste zieht. Partner sind unter anderem die Deutsche Wildtier Stiftung, das Land Mecklenburg-Vorpommern, der Sender NDR und die Darß-Gemeinden. Die Ehrung für Naturfilmer hat das Ziel, das Genre Naturfilm für Macher, Sender, das Publikum, aber auch für Naturschutz und Politik zugänglicher zu machen. Denn es ist ein Verdienst der Naturfilmer, bedrohte Tierarten und Naturräume in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen und Interesse für sie zu wecken. Aus diesem Grund will die Deutsche NaturfilmStiftung Filmemacher würdigen und gleichzeitig eine Plattform und Unterstützung für ihre oft schwierige und mit erheblichem Aufwand verbundene Arbeit bieten.

Auch den Nachwuchs fördert die Deutsche NaturfilmStiftung: Filmbegeisterte Kinder und Jugendliche können am NaturfilmCamp vom 13. bis 17. August teilnehmen und selbst Naturfilme drehen, die auf dem Festival gezeigt werden.

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