Infos zu |  Deutsche NaturfilmStiftung

Damit Menschen sehen, wie der Hase läuft.

Der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft und die Deutsche Wildtier Stiftung haben 2016 gemeinsam die Deutsche NaturfilmStiftung gegründet. Das erklärte Ziel der Stiftung ist es, die Naturfilmbranche zu unterstützen, ihr eine...

Der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft und die Deutsche Wildtier Stiftung haben 2016 gemeinsam die Deutsche NaturfilmStiftung gegründet. Das erklärte Ziel der Stiftung ist es, die Naturfilmbranche zu unterstützen, ihr eine Plattform zu bieten und Naturfilmer untereinander zu vernetzen.

Denn für die Naturbildung spielt der Film eine zentrale Rolle: Er vermittelt Wissen und klärt über ökologische Missstände auf. Doch vor allem leistet er mit seiner Präsenz und seinem emotionalen Zugang einen großen Beitrag, Menschen für Natur zu begeistern. Es ist ein Verdienst der Naturfilmer, bedrohte Tierarten und Naturräume in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen und Interesse für sie zu wecken – denn nur was der Mensch kennt und schätzt, wird er auch schützen wollen. Tier- und Naturfilme tragen deshalb erheblich zu einem effektiven Naturschutz bei. Aus diesem Grund will die Deutsche NaturfilmStiftung Filmemacher würdigen und ihnen Rückhalt für ihre oft schwierige und mit erheblichem Aufwand verbundene Arbeit bieten. Zusätzlich geht es der Stiftung darum, die Qualität von Naturfilmen zu fördern, die sowohl mit Schönheit begeistern, als auch Wissen vermitteln und Zusammenhänge erklären sollen – damit Menschen sehen, wie der Hase läuft.

Dies bewerkstelligt die Stiftung, indem sie

• Weiterbildung und Erfahrungsaustausch für Filmschaffende und Medienvertreter anbietet.

• Forschung zum Thema Natur- und Umweltfilm betreibt.

• Filmnachwuchs fördert, unter anderem mit dem NaturfilmCamp.

• Natur- und Umweltbildung mit audiovisuellen Mitteln, also Filmvorführungen, Filmcamps und Workshops      vorantreibt.

• Das Darßer NaturfilmFestival veranstaltet.

• Preise ausschreibt, insbesondere den Deutschen NaturfilmPreis.

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Ein roter Teppich für die Natur

Seit 2008 wird der Deutsche NaturfilmPreis im Rahmen des NaturfilmFestivals verleiht. Die Ehrung für Filmschaffende hat das Ziel, das Genre Naturfilm für Macher, Sender, das Publikum, aber auch für Naturschutz und Politik zugänglicher zu...

Seit 2008 wird der Deutsche NaturfilmPreis im Rahmen des NaturfilmFestivals verleiht. Die Ehrung für Filmschaffende hat das Ziel, das Genre Naturfilm für Macher, Sender, das Publikum, aber auch für Naturschutz und Politik zugänglicher zu machen. Partner sind unter anderem die Deutsche Wildtier Stiftung, das Land Mecklenburg-Vorpommern, der Sender NDR und die Darß-Gemeinden.

Traditionell wird der Preis in fünf Kategorien vergeben, deren Einzelpreise mit insgesamt 21.000 Euro dotiert sind. Die beiden Kategorien für die Hauptpreise heißen Wildnis Natur und Mensch und Natur. In der ersten Kategorie laufen Naturfilme – von der Tiermonografie bis zum Landschaftsporträt. In der Kategorie Mensch und Natur prämiert die Stiftung umweltpolitische Dokumentarfilme. Dann folgen Jury-Preise für herausragende Leistungen sowie eine Publikumswahl und der Preis der Kinderjury. In den beiden höchstdotierten Kategorien geht es der Stiftung darum, herausragende Naturfilme zu würdigen, die auf besonders beeindruckende Weise die Schönheit der Natur zeigen oder das häufig konfliktreiche Verhältnis zwischen Mensch und Natur beleuchten. Auf dem Wettbewerb können ausschließlich Filme antreten, für die zu mindestens 50 Prozent eine deutsche Produktionsfirma verantwortlich ist.

Inzwischen bewerben sich jedes Jahr rund 100 aktuelle Produktionen. Eine Vorauswahl-Jury nominiert aus diesen Einreichungen 12 Streifen für die Preise. Breite Anerkennung findet der Preis aufgrund der transparenten, ausgewogenen und gründlichen Entscheidungsfindung. Dafür wird jedes Jahr eine neue, unabhängige Jury berufen. Ihr gehören neben Film- und Medienprofis anerkannte Naturschutzvertretern an. Regelmäßig sind Spitzenvertreter der großen deutschen Naturschutzverbände dabei.

In den vergangenen Jahren entwickelten sich Festival und Filmpreis zu einer nationalen Instanz. Die einzigartige Atmosphäre auf dem herbstlichen Darß und das sich jährlich füllende Programm sind ein Magnet für Naturfilmliebhaber und Filmemacher gleichermaßen. Die stetig gestiegenen Preisgelder, die nun bei über 20.000 Euro pro Jahr liegen, verleihen der Auszeichnung noch einmal mehr Gewicht. Allein die Sieger in den beiden Hauptkategorien erhalten jeweils 7.500 Euro - eine in Europa bemerkenswert hohe Dotierung für Natur- und Umweltfilme. So genießt unser Kranich deutschlandweit Ansehen – unter Filmemachern wie in Medien und Politik.

 

 

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Branchengipfel auf dem Darß

 Jedes Jahr im Herbst treffen sich auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zum NaturfilmFestival. Mit mehr als 100 akkreditierten Fachbesuchern und hochkarätigen...

 Jedes Jahr im Herbst treffen sich auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zum NaturfilmFestival. Mit mehr als 100 akkreditierten Fachbesuchern und hochkarätigen Vertretern aller öffentlich-rechtlichen Sender darf es getrost als Branchengipfel bezeichnet werden. Über 4500 film- und naturbegeisterte Besucher aus allen Teilen Deutschlands zieht es jährlich zum „Filmegucken“ an die Ostsee. Das Festival bietet Filmvorführungen, Diskussionsrunden und vielen bunte Programmpunkte rund um den Naturfilm – und natürlich das Kernstück: Die Verleihung des Deutschen NaturfilmPreises. Die grandiose Landschaft des Darß im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bildet dazu die passende, wildschöne Kulisse.

Ursprünglich ist das Festival im Verhältnis zur Stiftung übrigens die Henne, nicht das Ei: Es fand das erste Mal bereits im Jahr 2005 statt. In jedem folgenden Jahr kamen mehr Besucher und Filmschaffende – aber die Wirkung beschränkte sich auf einen relativ kleinen Kreis von Interessierten. Der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft stand also vor der Wahl: Aufhören oder Aufdrehen? Glücklicherweise entschied sich der Verein zu Letzterem und investierte in Qualität und Reichweite des Festivals. Als logische Konsequenz folgte die Entwicklung zum Branchengipfel für Filmschaffende, die Auslobung des Deutschen NaturfilmPreises und die Gründung der NaturfilmStiftung 2016 gemeinsam mit der Deutschen Wildtierstiftung.

Übrigens bietet das Festival mittlerweile Augenschmaus und Wissensgewinn nicht nur an fünf Tagen pro Jahr. Mit dem „Kulinarischen Kino“ serviert es von Mai bis Oktober zusätzlich einmal im Monat regionale Bio-Köstlichkeiten zu aktuellen Natur- und Umweltfilmen.

 

 

Branchengipfel auf dem Darß
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